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Der Atomic Orchestrator Workflow

Der Atomic Orchestrator ist eine Multi-Agent-Pipeline mit vier spezialisierten Worker-Rollen, die jeweils eine klar abgegrenzte Phase übernehmen. Übergaben zwischen Phasen sind gate-gesichert und artifact-basiert — kein Worker interpretiert den Gesamtzustand selbst.

Architektur des Atomic Orchestrator: Dispatcher, vier Worker, Sub-Agent-Loop in W3, Artefakt-Ablage und Knowledge Capture ORCHESTRIERUNG WORKER SUB-AGENTEN KONTEXT Auftrag Codebasis als Graph leicht navigierbar Spezifikation + Arbeitspakete Umsetzungsbericht + Übergabe Verdikt · Testbericht bestanden · nachbessern · eskalieren Nachbesserung max. 3 Zyklen in W3 Eskalation an W2 nach 3 Rückläufen Artefakt-Ablage Übergaben als Dateien: explizit, inspizierbar, versionierbar Knowledge Capture im Hintergrund · Learnings über Runs Dispatcher Orchestrierung & Gate-Kontrolle W1 Exploration Agent W2 Spec & Task Architect W3 Implementation Worker W4 Integration & System Testing Test-Agent schreibt Tests zuerst Coder-Agent bis alle bestehen Architektur des Atomic Orchestrator: Dispatcher, vier Worker, Sub-Agent-Loop in W3, Artefakt-Ablage und Knowledge Capture ORCHESTRIERUNG WORKER Codebasis als Graph leicht navigierbar Spezifikation + Arbeitspakete Umsetzungsbericht + Übergabe Verdikt · Testbericht Nachbesserung → W3 · max. 3 Zyklen Eskalation → W2 nach 3 Rückläufen KONTEXT Artefakt-Ablage Übergaben als Dateien: explizit, inspizierbar, versionierbar Knowledge Capture im Hintergrund, während W3 und W4 arbeiten · Learnings über Runs Dispatcher Orchestrierung & Gate-Kontrolle W1 Exploration Agent W2 Spec & Task Architect W3 Implementation Worker W4 Integration & System Testing Test-Agent Coder-Agent SUB-AGENTEN
  • Hauptfluss und Übergaben
  • Gate
  • Rücklauf
  • Eskalation und Hintergrund
Die vollständige Atomic Orchestrator Pipeline: Dispatcher, vier spezialisierte Worker und die Artifact-Übergaben.

Das Prinzip

Der Workflow gliedert sich in drei Ebenen:

DispatcherSteuert den Ablauf und prüft Gates. Schreibt keinen Code, trifft keine inhaltlichen Entscheidungen.
Worker-EbeneVier spezialisierte Rollen (Exploration, Spezifikation, Implementierung, Validierung), jede mit einem klar abgegrenzten Zuständigkeitsbereich.
Sub-Agent-LoopsInnerhalb von W3: ein Test-Agent schreibt zuerst fehlschlagende Tests, ein Coder-Agent implementiert, bis sie bestehen.

Alle Übergaben sind artifact-basiert — Worker kommunizieren über Dateien, nicht über geteilten Kontext.

Worker-Ebene

Exploration

W1 — Exploration Agent

Bevor irgendetwas geplant wird, verschafft sich W1 einen Überblick über die bestehende Codebasis: welche Teile zusammenhängen, wo die zentralen Bausteine liegen und was die Aufgabe berührt. Daraus entsteht eine geordnete Karte des Projekts, die nachfolgende Agenten leicht durchsuchen und Menschen nachlesen können. Die Planung setzt damit auf Fakten auf, nicht auf Vermutungen.

Spezifikation

W2 — Spec & Task Architect

W2 übersetzt das Ziel auf Basis dieser Karte in eine verbindliche Spezifikation und zerlegt sie in klar umrissene Arbeitspakete mit prüfbaren Kriterien. Bei Änderungen an bestehender Arbeit ergänzt W2 nur das Nötige, statt alles neu zu schreiben. Die Spezifikation ist der Vertrag für alle folgenden Phasen — Widersprüche landen wieder hier, nicht beim Implementierer.

Implementierung

W3 — Implementation Worker

W3 setzt die Arbeitspakete um, mit einem internen Test-First-Loop: Ein Test-Agent leitet zuerst Tests aus den Kriterien ab, ein Coder-Agent implementiert, bis alle bestehen. Ist eine Anforderung nicht erfüllbar oder widersprüchlich, meldet W3 das, statt die Spezifikation eigenmächtig zu verbiegen. Zum Schluss hält W3 fest, was gebaut wurde, und übergibt an die Validierung.

Validierung

W4 — Integration & System Testing

W4 prüft das zusammengesetzte System gegen die ursprünglichen Akzeptanzkriterien, mit Smoke-, Integrations- und End-to-End-Tests. Am Ende steht ein klares Urteil: bestanden, nachbessern oder zurück an die Spezifikation. Nachbesserungen gehen an W3, höchstens dreimal; danach wird das Problem als Spezifikationsfrage an W2 eskaliert.

Definierte Schnittstellen

Zwischen den Workern gibt es keine losen Absprachen, sondern feste Übergabepunkte. Jede Rolle liefert ihr Ergebnis in einem vorab definierten, strukturierten Format ab, und der Dispatcher prüft an jedem Gate, ob es vollständig ist, bevor die nächste Phase startet. So weiß jeder Worker genau, was er bekommt und was er abliefern muss — und jede Übergabe bleibt im Nachhinein nachvollziehbar.

Warum es funktioniert

Vier Stellen, an denen Fehler abgefangen werden, bevor sie sich fortpflanzen:

  1. In jeder RolleW1 bis W4

    Rollenisolation verhindert Fehlerakkumulation.

    Kein Worker liest die Implementierung eines anderen, kein Worker überschreibt Entscheidungen aus einer anderen Phase. Fehler bleiben dort, wo sie entstanden sind.

  2. An jeder Übergabezwischen den Phasen

    Artifact-basierte Übergaben ersetzen geteilten Kontext.

    Übergaben über Dateien sind explizit, inspizierbar und versionierbar. Kein Agent trägt die vollständige Projektgeschichte in sein Kontextfenster — das reduziert Token-Verbrauch und begrenzt Drift.

  3. Im RücklaufW4 → W3 → W2

    Der Zyklendeckel erzwingt Klarheit statt Endlosschleife.

    Drei Fix-Zyklen reichen für echte Implementierungsfehler. Übersteigt ein Problem diese Grenze, ist es ein Spezifikationsproblem — die Pipeline erzwingt dann Eskalation statt weiterer Iteration.

  4. Über alle RunsKnowledge Capture

    Knowledge Capture läuft kontinuierlich im Hintergrund.

    Ein separater KC-Agent protokolliert Learnings während W3 und W4 arbeiten — nicht erst in einer Nachbetrachtung. Das System wird über Runs hinweg besser, ohne die Hauptpipeline zu belasten.

Interesse an diesem Ansatz?